FAQ

Was ist Biomasse?

Biomasse besteht aus nachwachsenden Rohstoffen. In der Regel wird Alt- und Restholz, teilweise aber auch Gras, Stroh, Weizenspreu, Rapssaat, Gulle und Klarschlamm verwendet.

Wie arbeiten Biomasse-Kraftwerke?

Holz wird in zerkleinerter Form als Holz- oder Waldhackschnitzel oder gepresst als Pellets verbrannt. Der erzeugte Dampf wird in Turbinen wie in einem konventionellen Kraftwerk in Strom gewandelt oder die Warme wird uber Nahwarmesysteme zum Heizen von Gebauden eingesetzt.

Warum sind Biomassekraftwerke umweltschonend?

Bei der Verbrennung von Biomasse wird nur soviel CO2 freigesetzt wie die Pflanzen vorher wahrend ihres Wachstums aufgenommen haben. Es entstehen weniger Schadstoffe (Schwefeldioxid) wie bei der Verbrennung fossiler Energietrager.

Welche wirtschaftlichen Vorteile entstehen?

Nach der Vergutungsregelung im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes werden derzeit je nach elektrischer Leistung des Kraftwerkes zwischen 8,2 cent und 10,2 cent pro kWh vergutet. Die Unabhangigkeit vom Ol- und Gasweltmarkt ist ein weiterer Bonus.

Welche gesetzlichen Grundlagen gibt es?

Grundlage ist das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) vom 25.02.2000, in dem die Abnahme und Vergutung von Strom aus Wasserkraft, Windkraft, solare Strahlungsenergie, Geothermie, Deponiegas, Klargas, Grubengas und Biomasse geregelt wird. Als Erganzung zum EEG ist im Juni 2001 die Biomasseverordnung in Kraft getreten. Dort ist die Qualitat des Alt- bzw. Restholzes definiert