Das zweite Unternehmen, das interviewt wurde, war SANEF, ein Unternehmen, das sich auf die Instandhaltung und die Nutzung von Autobahnen spezialisiert. Wir mussten einen Techniker für die Instandhaltung interviewen, um die maßgeblichsten technischen Antworten für die Verwendung von erneuerbaren Energien zu bekommen.

 

Für Elektrizität wird in diesem Sektor die meiste Energie verbraucht. Aber weil die Stationen zu weit weg von den Netzwerken von EDF, dem französischen Provider, aufgestellt sind, war es sehr wichtig, eine substitutive Energie zu finden, weil die Verbindung zu den bestehenden Netzwerken nicht zu einem akzeptablen Preis möglich gewesen wäre. Der von SANEF benutzte RET ist ein hybrider Wind-/Solargenerator, der es erlaubt, 100 % der gesamten Anforderungen und Bedürfnisse jeder Anlage bereitzustellen.

Für SANEF wird der Generator für zwei sehr wichtige Arten von Verbrauch benutzt: erstens für die Handhabung von Wetterstationen und zweitens für die motorisierten Schleusentore von Tanks. Der Überschuss an Energie wird nicht weiterverkauft.

 

Die Gründe für diese Kapitalanlage waren offensichtlich technisch und wirtschaftlich wie vorher schon erwähnt. Der Elektrizitätslieferant hat SANEF geholfen, diesen Prozess aufzubauen und der Interviewte kannte keine anderen Rahmenprogramme, um diese Kapitalanlage zu finanzieren. Es wurde ein außerbetrieblicher Experte benötigt.

Der Gebrauch von zusätzlichen anderen erneuerbaren Energien ist wahrscheinlich möglich, aber der Interviewte konnte diese Frage nicht genau beantworten.

Bezüglich des Themas der Schulung wurden keine speziellen Kurse für das betroffene Personal des Unternehmens benötigt. Falls welche verlangt werden sollten würde man wahrscheinlich das traditionelle System mit direkten Kursen wählen.

Es gab keine speziellen Auswirkungen des Gebrauchs von erneuerbaren Energien auf die Umwelt, weil man dies von Beginn an der Bauphasen bedachte und die Vorstellung des Prozesses wurde völlig in den bestehenden Umweltkontext eingeflochten. SANEF ist keinem Umweltstandardprozess wie der ISO-Norm beigetreten, als das Interview durchgeführt wurde.

 

Es wurden andere interessante Erfahrungen in verschiedenen Fragebögen erwähnt, insbesondere im Tourismusbereich, aber man muss darauf hinweisen, dass es ziemlich schwer war, Unternehmen ausfindig zu machen, die zusätzlich solche erneuerbaren Energien verwenden, und auch die Interviewten dazu zu bringen, sie während des Interviews zu fotografieren, damit sie an dem Video teilnehmen. Deshalb hat sich die französische Organisationsplanerin dazu entschieden, die Beweise selbst zu beschreiben.